Australien klagt Amazon wegen fehlender Warnhinweise

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Amazon soll gegen Produktsicherheitsgesetze verstoßen haben
 © AFP, CAROLINE BREHMAN, Apa
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Die australische Wettbewerbsbehörde ACCC hat den US-Onlinehändler Amazon wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Produktsicherheitsgesetze geklagt. Es gehe um fehlende Warnhinweise für Knopfzellen bei Rucksäcken für Kleinkinder, teilte die Behörde am Freitag mit.

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Die Rucksäcke seien mit einem leuchtenden Einhorn-Plüschtier ausgestattet gewesen, das die beim Verschlucken potenziell lebensgefährlichen Batterien enthielt. Zwischen Juni und November 2022 seien 41 dieser Rucksäcke über die australische Amazon-Plattform verkauft worden, während sich weitere 267 Stück in den Logistikzentren des Unternehmens befunden hätten. Amazon teilte mit, man prüfe die Klage.

Der Konzern verfüge über Richtlinien und Kontrollen, um sicherzustellen, dass die angebotenen Produkte den Sicherheitsvorgaben entsprächen. Die ACCC fordert vor dem Bundesgericht unter anderem Strafzahlungen. Es ist der Behörde zufolge das erste Mal, dass sie einen Online-Marktplatz wegen derartiger Verstöße vor dem Bundesgericht verklagt.

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