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Die IATA umfasst mehr als 370 Fluggesellschaften, die für 85 Prozent des weltweiten Passagieraufkommens verantwortlich sind. Noch im vergangenen Monat hatte sich der Verband mit Blick auf den Sommer optimistisch gezeigt. IATA-Chef Willie Walsh stellte eine "aktive Zeit für Reisende" in Aussicht.
Für den Einbruch macht der Verband den Iran-Krieg und die dadurch explodierten Treibstoffpreise verantwortlich sowie eine abwartende Haltung der Flugreisenden. "Die vorläufigen Daten der Flugpläne zeigen eine Verringerung des Angebots, was darauf hindeutet, dass die Fluggesellschaften versuchen, einen Ausgleich zwischen hohen Treibstoffkosten und nachlassender Nachfrage zu finden", erklärte Walsh.
Die Fluggesellschaften haben in den vergangenen Wochen kaum zu dem Thema kommuniziert, um Reisende nicht davon abzuhalten, Tickets für den Sommerurlaub zu buchen.
Das Verkehrsaufkommen stieg im April in Europa um 0,8 Prozent an und im asiatisch-pazifischen Raum um 1,7 Prozent - den beiden Regionen mit dem höchsten Verkehrsaufkommen. Dies konnte jedoch den Rückgang in Nordamerika um 0,3 Prozent und im Nahen Osten um 46,6 Prozent nicht ausgleichen.