Hypoport mit steigendem Rohertrag, aber sinkendem Gewinn

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Hyperport ist im SDAX gelistet
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Der deutsche Finanzdienstleister Hypoport hat im zweiten Quartal bei steigendem Rohertrag operativ weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der Rohertrag stieg um knapp fünf Prozent auf 67 Millionen Euro, wie das im SDAX gelistete Unternehmen am Montagabend in Berlin mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank hingegen leicht um 1,4 Prozent auf 7,3 Mio. Euro. Hier machte sich vor allem das schlechte Abschneiden der Finanzierungsplattform bemerkbar.

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Bereits Mitte Juni hatte Hypoport erste Eckzahlen vorgelegt. So musste das Unternehmen in der privaten Immobilienfinanzierung eine Stagnation hinnehmen. Nach dem Zinsanstieg infolge des Iran-Kriegs hatten viele Verbraucher im ersten Quartal noch schnell Kredite abgeschlossen. Dieser Vorzieheffekt ging demnach zulasten des zweiten Quartals. So verzeichnete Hypoports Vermittlungsplattform Europace eine Stagnation: Das vermittelte Kreditvolumen in der privaten Immobilienfinanzierung lag im zweiten Quartal mit etwas mehr als 18 Milliarden Euro nur minimal über dem Vorjahreswert.

Während der Anteil des Geschäfts mit Genossenschaftsbanken und Sparkassen im ersten Halbjahr wuchs, sank das Vertriebsvolumen privater Banken den Angaben zufolge weiter. Derzeit drehe sich das Geschäft überwiegend um Käufe von Bestandsimmobilien. Der Neubau wachse stark, aber auf sehr niedrigem Niveau. "Energetische Sanierungen bleiben trotz politisch geforderter Wärmewende weiterhin deutlich unter dem notwendigen Niveau", berichtete Hypoport.

Hypoport will seine finalen Zahlen zum ersten Halbjahr am 10. August veröffentlichen. Die Aktie legte am Dienstag in der Früh um rund 0,8 Prozent zu. Seit dem Jahreswechsel ist der Kurs aber um gut ein Drittel gefallen.

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