Hohe Energiepreise treiben Chinas Inflation

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Autoabsatz wird gebremst
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Die hohen globalen Energiepreise infolge des Nahost-Krieges hinterlassen deutliche Spuren in der chinesischen Wirtschaft. Die Erzeugerpreise stiegen im April den zweiten Monat in Folge und erreichten den höchsten Stand seit fast vier Jahren, wie das nationale Statistikamt in Peking am Montag mitteilte. Der Index kletterte im Jahresvergleich um 2,8 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 1,6 Prozent gerechnet.

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Auch die Verbraucherpreise zogen mit einem Anstieg von 1,2 Prozent stärker an als erwartet. Die gestiegenen Energiekosten treiben vor allem die Ausgaben der Industrie in die Höhe. Gleichzeitig leidet der heimische Automarkt unter den hohen Spritpreisen. Der Absatz fiel im April im Jahresvergleich um 21,6 Prozent auf 1,4 Millionen Fahrzeuge, wie der Branchenverband CPCA mitteilte. Dies ist der siebente monatliche Rückgang in Folge. Während das Inlandsgeschäft schwächelt, boomt jedoch der Export: Die Ausfuhren von Elektroautos und Plug-in-Hybriden schossen um 111,8 Prozent in die Höhe. Die durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran ausgelösten hohen Kraftstoffpreise beflügeln die weltweite Nachfrage nach E-Autos. Davon profitiert unter anderem der weltgrößte Elektroautobauer BYD, der seine Schwäche auf dem Heimatmarkt durch starke Exporte ausgleicht.

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