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Der Manager baut dabei auf höhere Einnahmen aus der Versicherungssparte, dem Fondsgeschäft und der Vermögensverwaltung. Während in Italiens Bankenbranche eine Fusionswelle rollt, hat Messina für Intesa eine größere Übernahme innerhalb des Landes ausgeschlossen, auch wegen kartellrechtlicher Bedenken.
Im ersten Quartal steigerte Intesa die Erträge im Jahresvergleich um gut 5 Prozent auf 7,15 Mrd. Euro. Die Betriebskosten gingen hingegen etwas zurück. Das Management hatte zuvor für die kommenden Jahre den Abbau von 6.100 Jobs angekündigt. Dies entspricht etwa 7 Prozent der gesamten Belegschaft.
Anleger reagierten unentschieden auf die Neuigkeiten vom Freitag: Die Intesa-Aktie sprang erst ins Plus und sackte dann deutlicher ins Minus. Wenig später erholte sie sich wieder etwas, wurde aber immer noch rund eineinhalb Prozent billiger gehandelt als am Vorabend.
TURIN - ITALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/MARCO BERTORELLO