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Gleichzeitig geht Nintendo für 2026/27 von einem Rückgang der Verkaufszahlen der Switch 2 von 19,9 Millionen auf 16,5 Millionen Stück aus. Um gegenzusteuern, zieht der Konzern die Preisschraube an: In Japan steigt der empfohlene Verkaufspreis der Konsole von 49.980 auf 59.980 Yen (271,53 bzw. 325,85 Euro). Auch in den USA, Kanada und Europa sollen die Preise zum 1. September angehoben werden.
Damit reagiert Nintendo auf ein branchenweites Problem. Auch der japanische Konkurrent Sony kämpft mit steigenden Preisen für knappe Speicherchips und hat deshalb die Preise für seine PlayStation 5 (PS5) erhöht. Bei Nintendo-Anlegern sorgten die höheren Bauteilkosten zuletzt für Sorgen um die Profitabilität.
Im Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) hatte Nintendo zwar den Betriebsgewinn um 27,5 Prozent auf 360,1 Milliarden Yen gesteigert, damit jedoch die Erwartungen der Analysten verfehlt. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei Sony, wo der Gewinn ebenfalls hinter den Schätzungen zurückblieb und der Konzern für das laufende Jahr wegen nachlassender PS5-Verkäufe mit einem Umsatzrückgang in der wichtigen Spiele-Sparte rechnet.
Erschwert wird die Lage für Nintendo durch ein als dünn geltendes Angebot an neuen Spielen für die Switch 2, was die Aktien des Unternehmens zuletzt belastete. Lichtblicke sind dagegen der Erfolg des Videospiels "Pokemon Pokopia" sowie der jüngste "Super Mario"-Kinofilm, der trotz verheerender Kritiken beim Publikum beliebt ist.