US-Notenbanker Williams stellt Zinssenkungen in Aussicht

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Williams sieht Geldpolitik derzeit gut aufgestellt
 © AFP, SAUL LOEB, Apa
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Der US-Währungshüter John Williams hält ungeachtet des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran an der Aussicht auf weitere Zinssenkungen in den USA fest. Die Federal Reserve (Fed) sei auf Kurs zu weiteren geldpolitischen Lockerungen, sollte sich der Inflationsdruck abschwächen, erklärte Williams am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Veranstaltung in Newburgh, New York.

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Die Geldpolitik sei derzeit gut aufgestellt, um den Arbeitsmarkt zu stützen und die Teuerungsrate wieder auf den Zielwert von zwei Prozent zu bringen. Händler bewerten eine baldige Zinssenkung vor dem Hintergrund des Konflikts mit dem Iran jedoch zusehends skeptischer und taxieren die Wahrscheinlichkeit für einen Schritt nach unten im Juli auf 55 Prozent. Der Iran hat die als Nadelöhr des internationalen Ölhandels geltende Straße von Hormuz für geschlossen erklärt, was die US-Ölpreise seit Freitag um mehr als 13 Prozent in die Höhe treibt und neue Inflationssorgen schürt. Die Fed hatte ihren Leitzins im vergangenen Jahr um 0,75 Prozentpunkte auf die aktuell gültige Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gesenkt.

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