Hensoldt hat Aufträge über fast 10 Mrd. Euro in den Büchern

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Bei Hensoldt brummt das Geschäft
 © AFP, THOMAS KIENZLE, Apa
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Die Aufrüstung in Deutschland sorgt beim Sensor- und Radar-Spezialisten Hensoldt für einen Auftragsrekord. Im ersten Quartal gingen Aufträge über 1,48 Milliarden Euro ein, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor, wie Hensoldt am Mittwoch in Taufkirchen bei München mitteilte. Darunter waren Aufträge für die Ausstattung der Schützenpanzer "Schakal" und "Puma". Der Auftragsbestand lag Ende März bei 9,8 Milliarden Euro, das waren 41 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Der Umsatz schnellte um 25 Prozent auf 496 Millionen Euro, davon waren 15 Prozent Wachstum im Kerngeschäft. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg um 47 Prozent auf 44 Millionen Euro.

Hensoldt profitiere von der neuen deutschen Militärstrategie, erklärte Vorstandschef Oliver Dörre. "Für uns ist das nicht nur ein strategisches Signal, sondern zunehmend konkrete Nachfrage. Unser starkes erstes Quartal zeigt, wie sich diese Entwicklung bereits in Programmen und Beschaffungen niederschlägt." Für das Gesamtjahr rechnet Hensoldt weiterhin mit einem Umsatz von rund 2,75 Milliarden Euro, die bereinigte operative Umsatzrendite soll bei 18,5 bis 19,0 Prozent liegen. Im ersten Quartal war sie mit 8,9 (7,5) Prozent nur halb so hoch.

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