Inflation in Italien im Mai merklich gestiegen

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In Italien legten die Verbraucherpreise um 3,3 Prozent zu
 © AFP, ALBERTO PIZZOLI, Apa
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In Italien ist die Inflationsrate im Mai merklich gestiegen. Die nach europäischem Standard erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten auf Jahressicht um 3,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im April war die Rate bei 2,8 Prozent gelegen. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt diesen Anstieg erwartet. Die Inflationsrate erreicht so den höchsten Stand seit September 2023.

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Angetrieben wurde die Inflation durch gestiegene Preise für Energie und unverarbeitete Lebensmittel. Hier spielten auch die Auswirkungen der Sperrung der Straße von Hormuz und der Iran-Krieg eine Rolle.

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent. Hier war ein Anstieg um 0,3 Prozent prognostiziert worden.

Die italienische Inflationsrate liegt damit deutlich über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank strebt auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent für den gesamten Währungsraum an. Auch die zuvor veröffentlichten Jahresraten für Frankreich (2,8 Prozent) und Spanien (3,6 Prozent) lagen deutlich über dem Inflationsziel. Experten erwarten überwiegend, dass die Notenbank im Juni ihre Leitzinsen anheben wird. Die deutschen Verbraucherpreisdaten werden um 14 Uhr veröffentlicht.

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