Henkel-Chef stellt weitere Zukäufe in Aussicht

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Hohe Ölpreise treffen auch Henkel
 © AFP, INA FASSBENDER, Apa
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Der Konsumgüterkonzern Henkel plant weitere Zukäufe. "Wir haben in den vergangenen Monaten Unternehmenskäufe im Wert von zusammen rund fünf Milliarden Euro vereinbart oder abgeschlossen", sagte Henkel-Chef Carsten Knobel der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) einem Vorabbericht zufolge. Damit stärke das Unternehmen seine beiden Bereiche Adhesive Technologies und Consumer Brands.

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Zwar sehe man für beide Sparten großes Potenzial, aus eigener Kraft zu wachsen, jedoch prüfe der Konzern zudem, wie er sich durch Zukäufe weiter verstärken könne. Wichtig seien dabei der strategische Fit, die Verfügbarkeit und die finanzielle Attraktivität. "Wenn das gegeben ist, greifen wir auch zu", erklärte der Manager.

Die hohen Ölpreise treffen indes auch Henkel. Der Konzern sei zwar nicht so energieintensiv wie klassische Chemieunternehmen und nutze Rohöl nicht als direkten Rohstoff, sagte Knobel. Dennoch spüre das Unternehmen den deutlichen Kostenschub bei Energie sowie eingekauften Rohstoffen und Vorprodukten. Preiserhöhungen bei Konsumgütern wie Persil seien zunehmend schwierig, da Verbraucher diese nur bei konkreten Innovationen akzeptierten. Bei Industriekunden ließen sich höhere Preise für Klebstoffe zwar durchsetzen, diese erwarteten bei einer Entspannung der Rohstoffpreise jedoch wieder Senkungen. Die Schwankungen in der aktuellen Lage seien daher eine Herausforderung.

DÜSSELDORF - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/INA FASSBENDER

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