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Dabei handelt es sich meist um US-Staatsanleihen, die vor etwa zwei Jahrzehnten bei Dollar-Käufen erworben wurden und rund 70 Prozent der japanischen Bestände ausmachen. Zwischen dem 30. Juli und dem 26. August gab Japan 15,4 Billionen Yen (98,66 Milliarden Dollar) für Interventionen aus. Dies war die größte derartige Maßnahme in einem einzelnen Monat, wie aus separaten Daten des Ministeriums aus dem Vormonat hervorgeht.
Die Eingriffe stützten den Yen. Die Währung stieg von einem 40-Jahres-Tief von fast 164 Yen pro Dollar auf bis zu 155,20 Yen am 3. August. Anschließend schwächte sich die japanische Währung wieder in Richtung 160 Yen ab, bevor sie sich Anfang September bei etwa 155 bis 156 Yen einpendelte. Einen Teil der Yen-Käufe nahm Japan gemeinsam mit den USA vor. Es war die erste koordinierte Aktion der beiden Länder seit 2011. Dies überraschte die Märkte, die eine solche Maßnahme kaum erwartet hatten. Um Sorgen über Japans Handlungsspielraum zu zerstreuen, erklärten Tokio und Washington, Japan könne eine Kreditlinie der US-Notenbank Fed nutzen. Diese 2020 eingeführte Einrichtung aus der Zeit der Corona-Pandemie erlaubt es Japan, sich Dollar-Liquidität zu beschaffen. Das Land muss dafür keine weiteren US-Staatsanleihen direkt verkaufen.
TOKYO - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/BEHROUZ MEHRI