Großbritannien buhlt um Schweizer Großbank UBS

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UBS ist bereits stark in Großbritannien vertreten
 © AFP, FABRICE COFFRINI, Apa
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Die UBS weckt angesichts des Streits um die verschärften Kapitalvorschriften offenbar Begehrlichkeiten im Ausland. So hat laut "Financial Times" die britische Regierung versucht, die Großbank zu einem Umzug ihres Hauptsitzes und Börsennotierung nach London zu bewegen. Die frühere britische Schatzkanzlerin Rachel Reeves habe die Möglichkeit eines solchen Schritts mit UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher erörtert, berichtet das Blatt am Freitag unter Berufung auf Insider.

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Das jüngste Treffen habe Anfang 2026 stattgefunden. Die UBS und Reeves lehnten gegenüber der Zeitung eine Stellungnahme ab. Das britische Schatzamt reagierte nicht auf eine Anfrage.

Die Gespräche zeigen, wie ausländische Regierungen versucht haben, die größte Schweizer Bank für sich zu gewinnen, folgert das Finanzblatt. Die Gespräche zwischen Reeves und Kelleher verdeutlichten zudem, wie sehr sich Labour seit der Regierungsübernahme 2024 um internationale Unternehmen bemüht habe.

Bei einem Umzug wäre die UBS laut dem Blatt das viertgrößte Unternehmen im Börsenindex FTSE 100. Die Bank sei in Großbritannien bereits stark vertreten und beschäftige dort rund 8.000 Mitarbeitende in den Bereichen Investmentbanking, Vermögensverwaltung und Asset Management.

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