Givaudan mit weniger Umsatz und Gewinn

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Nettogewinn brach um ein Fünftel auf 475 Mio. Franken ein
 © APA/APA/AFP/ERIC FEFERBERG
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Der Schweizer Hersteller von Duftstoffen und Aromen Givaudan hat sein organisches Wachstumstempo im zweiten Quartal beschleunigt. Mit Blick auf das gesamte erste Halbjahr standen einem Umsatzplus aus eigener Kraft um 3,6 Prozent auf 3,8 Milliarden Franken (4,10 Milliarden Euro) allerdings negative Wechselkurseffekte gegenüber, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Daher ergab sich nominal ein Umsatzrückgang um 1,7 Prozent. Die Profitabilität ging ebenfalls zurück.

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Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank im ersten Halbjahr um fünf Prozent auf 923 Millionen Franken. Die entsprechende Marge verschlechterte sich damit auf 24,3 von 25,2 Prozent.

Der Gewinn unter dem Strich brach um ein Fünftel auf 475 Millionen Franken ein. Die Erwartungen der Analysten wurden damit beim organischen Wachstum übertroffen, während die Profitabilität im Rahmen der Erwartungen lag. Die Aktie gab vorbörslich leicht nach.

Givaudan sprach von einer anhaltend guten Wachstumsdynamik trotz des anspruchsvollen geopolitischen und makroökonomischen Umfelds. Das Wachstum sei ausgewogen über Regionen, Kundengruppen und Geschäftssegmente hinweg ausgefallen. Zudem habe der Konzern angesichts höherer Rohstoffkosten gemeinsam mit seinen Kunden Preiserhöhungen umgesetzt, um die gestiegenen Inputkosten vollständig auszugleichen.

Die Profitabilität sei vor allem durch einmalige Kosten von 103 Millionen Franken belastet worden. Diese standen laut Mitteilung vor allem im Zusammenhang mit Vergleichszahlungen und Rückstellungen, Restrukturierungsaufwendungen sowie Kosten im Zusammenhang mit Untersuchungen der Wettbewerbsbehörden in der Duftstoffbranche.

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