Generali kompensierte höhere Katastrophenschäden

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Belastung im ersten Quartal rund neunmal so hoch wie ein Jahr zuvor
 © Themenbild, Apa, HELMUT FOHRINGER
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Der italienische Versicherer Generali hat im ersten Quartal deutlich höhere Schäden durch Naturkatastrophen tragen müssen. Wegen eines teuren Ereignisses in Portugal lag die Belastung mit 426 Mio. Euro rund neunmal so hoch wie ein Jahr zuvor. Gestiegene Prämieneinnahmen, die Auflösung von Schadenrückstellungen und gute Geschäfte in der Lebensversicherung machten die Belastungen jedoch wett.

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Der operative Gewinn stieg konzernweit um acht Prozent auf 2,2 Mrd. Euro, wie Generali am Donnerstag mitteilte. Der Überschuss sank hingegen um zwei Prozent auf knapp 1,2 Mrd. Euro. Dabei konnte der Konzern seine Prämieneinnahmen im Jahresvergleich um fast sieben Prozent auf rund 28,2 Mrd. Euro steigern. In der Lebensversicherung legte der Wert des Neugeschäfts sogar um fast ein Fünftel zu. Der operative Gewinn des Bereichs wuchs um zehn Prozent, während die Schaden- und Unfallversicherung nur ein Prozent mehr abwarf.

Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich wegen der höheren Katastrophenschäden zwar von 89,7 auf 90,5 Prozent, blieb jedoch weit unter der kritischen Marke von 100 Prozent. Auch andere Versicherer wie die Allianz mussten im ersten Quartal hohe Belastungen in Portugal und Spanien schultern, wo Sturm "Kristin" teure Schäden hinterlassen hatte.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER

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