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"Noch nie wurden in einem Monat kalender- und saisonbereinigt so viele Waren exportiert wie im Juni 2026", hieß es in der Mitteilung. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit plus 0,2 Prozent gerechnet. Die Importe kletterten um 4,4 Prozent auf 123,9 Mrd. Euro.
Die meisten Ausfuhren in ein einzelnes Land gingen erneut in die USA: Dorthin wurden deutsche Waren im Wert von 12,1 Mrd. Euro geliefert. Dies waren allerdings 14,2 Prozent weniger als im Vormonat. Der Exportrückgang sei alarmierend, sagte Chefökonom Thomas Gitzel von der VP Bank.
Das deutsche China-Geschäft verlor um 0,3 Prozent zum Vormonat auf 6,2 Mrd. Euro. Die Exporte in die EU-Staaten stiegen um 1,3 Prozent auf 79,3 Mrd. Euro.