Monte Paschi steigert Halbjahresgewinn deutlich

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Monte Paschi integriert Mediobanca planmäßig
 © APA/APA/AFP/ALBERTO PIZZOLI
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Die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) hat im ersten Halbjahr 2026 einen Nettogewinn von mehr als 1,1 Milliarden Euro erzielt. Dies teilte die Bank am Freitag mit. Das entspricht einem Anstieg von 25,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und übertraf die Erwartungen der Analysten. Allein im zweiten Quartal stieg der Gewinn um 27,3 Prozent auf 610 Millionen Euro. MPS begründete das Ergebnis mit einer weiter verbesserten Profitabilität des Kerngeschäfts.

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Auch die Kapitalausstattung der Bank verbesserte sich weiter. Die harte Kernkapitalquote (CET1, fully loaded) erhöhte sich auf 16,3 Prozent. Damit verfügt MPS nach eigenen Angaben über einen Kapitalpuffer von rund 680 Basispunkten oberhalb der Mindestanforderungen, was der Bank eine hohe strategische Flexibilität verschafft.

Zudem erklärte MPS, gemeinsam mit externen Beratern die Prüfung verschiedener strategischer Optionen fortzusetzen. Ziel sei es, den langfristigen Unternehmenswert für alle Stakeholder zu maximieren. Die Integration der übernommenen Investmentbank Mediobanca verläuft laut MPS planmäßig. Der Abschluss des Integrationsprozesses wird für das vierte Quartal 2026 erwartet.

MPS muss vorerst auf Pläne zur Fusion mit Banco BPM verzichten. Der Verwaltungsrat von Banco BPM hatte vergangene Woche einstimmig beschlossen, die Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss zu beenden. Als Grund nannte die Bank die fehlende gemeinsame Grundlage für eine Einigung. Die Entscheidung fiel, nachdem der größte Aktionär von Banco BPM, die französische Crédit Agricole mit einem Anteil von 29,3 Prozent, deutliche Vorbehalte gegen die Fusion geäußert hatte.

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