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Getragen werde die Entwicklung vor allem vom stabilen Geschäft mit den Strom- und Gasnetzen, das rund 80 Prozent des Ergebnisses ausmache. Der Konzern befindet sich nach eigenen Angaben mitten im größten Investitionsprogramm seiner Geschichte, um den Umbau des Energiesystems voranzutreiben. Allein im ersten Halbjahr seien 2,4 Mrd. Euro vor allem in den Ausbau der Strom- und Gasnetze sowie in erneuerbare Energien geflossen. Dazu zählen der große Nordsee-Windpark "He Dreiht" und die Stromautobahn SuedLink. "Mit den Investitionen von heute schaffen wir die Grundlage für die nächste Wachstumsphase und Zukunftsfähigkeit der EnBW", sagte Finanzvorstand Thomas Kusterer.
Während das Ergebnis im regulierten Netzgeschäft dank der Investitionen konstant bei rund 1,3 Mrd. Euro lag, ging es im Segment der Stromerzeugung deutlich zurück. Hier sank das bereinigte EBITDA von gut einer Milliarde im Vorjahr auf 806 Millionen Euro. Als Gründe nannte EnBW geringere Erlöse aus der Vermarktung, die planmäßige Stilllegung von Kohlekraftwerkskapazitäten sowie eine geringere Stromproduktion aus Wasserkraft infolge der Trockenheit. Positiv wirkten sich hingegen höhere Erzeugungsmengen aus Wind- und Solarparks aus, unter anderem durch die teilweise Inbetriebnahme des neuen Offshore-Windparks "He Dreiht".