Deutsche Börse kauft restliche 20 Prozent an ISS Stoxx

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Für 1,1 Milliarden Euro
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Die Deutsche Börse will den Daten-, Analyse- und Indexanbieter ISS Stoxx komplett übernehmen. Die 20 Prozent, die bisher nicht dem deutschen Börsenbetreiber und Finanzdatenanbieter gehören, sollen für 1,1 Milliarden Euro vom Finanzinvestor General Atlantic übernommen werden. Der Preis soll aus verfügbaren Barmitteln und Fremdkapital bezahlt werden, wie die Deutsche Börse am Donnerstag mitteilte.

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Der Konzern geht dabei davon aus, dass sie nach der Transaktion von den Ratingagenturen weiter mit der guten Note "AA" bewertet wird. Dies ist für das Unternehmen wichtig, um die Finanzierungskosten unter anderem für seine Übernahmen nicht zu stark steigen zu lassen. Die Deutsche Börse setzt bei ihren mittelfristigen Zielen neben dem organischen Wachstum auch auf Übernahmen.

Erst im Jänner hatte der Betreiber von Handelsplattformen und Abwicklungssystemen angekündigt, die Fondsplattform Allfunds für etwas mehr als fünf Milliarden Euro kaufen zu wollen. Es wäre die größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens. Bis die Allfunds-Übernahme endgültig unter Dach und Fach ist, bleibt der Kauf des dänischen Softwareherstellers Simcorp im Jahr 2023 für rund 3,9 Milliarden Euro der größte Zukauf der Deutschen Börse. Die Software von Simcorp soll Anlageverwaltern und Finanzinstituten dabei helfen, effizienter zu werden.

FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL ROLAND

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