Starker Franken bremste Nestle im Startquartal

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Organisches Plus aber besser als erwartet
 © AFP, FABRICE COFFRINI, Apa
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Der Schweizer Nahrungsmittelriese Nestle hat zum Jahresauftakt wegen des starken Frankens einen Umsatzrückgang verbucht. Die Erlöse sanken in den ersten drei Monaten um 5,7 Prozent auf 21,3 Milliarden Franken (23,22 Mrd. Euro), wie der weltgrößte Lebensmittelkonzern am Donnerstag mitteilte. Negative Währungseffekte hätten den Umsatz mit 9,3 Prozent belastet.

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Das organische Wachstum, bei dem Währungseffekte sowie Firmenkäufe und -verkäufe ausgeklammert sind, betrug hingegen 3,5 Prozent und übertraf damit die Analystenschätzungen von 2,4 Prozent. Dazu trugen um 1,2 Prozent höhere Verkaufsmengen sowie Preiserhöhungen von 2,3 Prozent bei. Ein Rückruf von Säuglingsnahrung schmälerte das Wachstum um etwa 0,9 Prozentpunkte.

Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Erwartet wird weiterhin ein organisches Wachstum zwischen drei und vier Prozent, zudem soll sich die operative Ergebnismarge verbessern. "Unsere Ergebnisse für das erste Quartal zeigen, dass unsere auf Wachstum ausgerichtete Strategie Früchte trägt", erklärte Konzernchef Philipp Navratil. Die Resultate seien in den meisten Regionen und Kategorien stark gewesen, insbesondere bei Kaffee sowie bei Lebensmitteln und Snacks. Zudem kündigte Nestle an, die Kaffeekette Blue Bottle Coffee zu verkaufen und für sein Wassergeschäft nach potenziellen Partnern zu suchen.

VEVEY - SCHWEIZ: FOTO: APA/APA/AFP/FABRICE COFFRINI

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