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Das operative Ergebnis (Ebitda) legte um 1,6 Prozent auf 267 Millionen Euro zu, was einer Marge von 29,7 Prozent entspricht. "Wir bleiben auf Wachstumskurs", erklärte Vorstandschef Michael Grosse. Während sich das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten weiterhin verhalten entwickle, habe das wiederkehrende Geschäft mit Verbrauchsmaterialien in beiden Sparten deutlich zugelegt.
Unter dem Strich ging der Konzerngewinn allerdings leicht um 1,9 Prozent auf 83 Millionen Euro zurück. Zur Begründung nannte das Unternehmen unter anderem höhere Abschreibungen im Zuge des globalen Kapazitätsausbaus, zudem belasteten Zölle und Investitionen das Ergebnis. Für 2026 bestätigte Sartorius seine Prognose, die ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von fünf bis neun Prozent sowie eine operative Marge von etwas über 30 Prozent vorsieht. Grosse rechnet damit, dass das zweite Halbjahr stärker ausfallen wird als das erste.
GÖTTINGEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Swen Pförtner