Commerzbank: Lösung mit Unicredit aktuell nicht erkennbar

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 © DPA, Michael Brandt, Apa
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Im Ringen um eine Übernahme mit der Unicredit sieht die deutsche Commerzbank angesichts des Verhaltens der italienischen Großbank nicht die Möglichkeit einer einvernehmlichen Lösung. Das Vorgehen des Großaktionärs, zu dem in Österreich die Bank Austria zählt, habe "den Aufbau des für eine erfolgreiche Transaktion erforderlichen gegenseitigen Vertrauens nachhaltig erschwert", erklärte die Commerzbank am Dienstag.

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Sie werde sich deshalb weiter auf die Umsetzung ihrer eigenständigen Strategie konzentrieren. Bereits im Mai werde sie die Anhebung ihrer Finanzziele vorstellen.

Es habe in den vergangenen Wochen "mehrere Interaktionen" mit der Unicredit gegeben. Zudem habe es einen Austausch mit dem Geldhaus als Aktionärin der Commerzbank gegeben. "Dabei trug die Unicredit jedoch weder gezielte Anfragen (...) noch mögliche Eckpfeiler einer Transaktion an die Commerzbank heran", hieß es weiter. "Auf dieser Grundlage ist eine einvernehmliche Lösung aus Sicht der Commerzbank aktuell nicht erkennbar", betonte die Commerzbank.

Die Unicredit, die knapp 30 Prozent an dem Frankfurter Institut hält, hatte ein Übernahmeangebot für die Commerzbank in eigenen Aktien in Aussicht gestellt, um die 30-Prozent-Hürde zu überspringen und die Commerzbank-Führung sowie die Bundesregierung zu Gesprächen zu bewegen. Der Bund hält noch gut zwölf Prozent an der Commerzbank und lehnt - wie der Commerzbank-Vorstand unter Bettina Orlopp - einen Verkauf der Bank ab.

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