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Die Notenbank verwies unter anderem auf steigende Inflationsrisiken, die sich aus einem Rückgang der Kraftstoffproduktion ergeben. Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund verstärkter Angriffe ukrainischer Drohnen auf russische Raffinerien sowie auf die Energie- und Transportinfrastruktur des Ölförderlandes. Diese Angriffe haben zu einem Anstieg der Benzinpreise geführt und die Kraftstoffversorgung in einigen Regionen Russlands beeinträchtigt.
Bei ihrer Zinsentscheidung nahm die Notenbank in Moskau auch Risiken mit ins Kalkül, die sich aus den Planungen für den Staatsetat ergeben: "Die Fiskalpolitik wird im Drei-Jahres-Zeitraum expansiver ausfallen als zuvor erwartet", teilten die Währungshüter mit.
Die jüngste geldpolitische Lockerung gilt als weiterer Versuch, die abgekühlte Konjunktur mehr als vier Jahre nach der russischen Invasion in der Ukraine zu beleben. Die Wirtschaftsleistung war im Zeitraum von Jänner bis März um 0,2 Prozent geschrumpft.