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Morgan Stanley hatte im vergangenen Jahr die Investmentbank Goldman Sachs mit der Suche nach einem Käufer für seinen Anteil beauftragt. Laut Insidern sind auch andere Aktionäre von PNE verkaufswillig. Der Morgan-Stanley-Fonds war 2020 zu Kursen von vier Euro bei PNE eingestiegen und hatte mit einem Übernahmeangebot bis auf 50,06 Prozent aufgestockt. Seither hat sich der Aktienkurs fast verdreifacht.
Ein erster Anlauf, die Beteiligung wieder zu verkaufen, war im Sand verlaufen. Damals hatten der schwedische Finanzinvestor EQT und der französische Energiekonzern Engie Interesse gezeigt. Auch der schweizerische Investor Partners Group und der kanadische Pensionsfonds CPPIB hatten in der Vergangenheit einen Blick auf PNE geworfen. Ob sie mitbieten wollen, war zunächst unklar.
PNE hat eine Pipeline von Wind- und Solar-Projekten mit einer Kapazität von rund 21,7 Gigawatt, mehr als die Hälfte davon in seinen Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Polen. PNE will mehr Projekte nach Fertigstellung oder sogar noch früher verkaufen, statt sie selbst weiter zu betreiben.
PNE, Morgan Stanley und Goldman Sachs wollten sich nicht dazu äußern.
FELDHEIM - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ
TO GO WITH AFP STORY BY CLEMENT KASSER