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Der Schritt dient offenbar auch dazu, das staatliche Wachstumsziel von 4,5 bis 5 Prozent angesichts der zuletzt eher schwachen Konjunktur abzusichern. Die Wachstumsdynamik hat nach dem ersten Quartal nachgelassen. Die Wirtschaft im Reich der Mitte wuchs von April bis Juni nur um 4,3 Prozent und damit so schwach wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Für die Daten zum Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal wird mit einem Plus von 4,4 Prozent gerechnet, das somit für chinesische Verhältnisse ebenfalls recht niedrig ausfallen dürfte.
Eine verhaltene Binnennachfrage und die andauernde Krise am Immobilienmarkt belasten die Wirtschaft, die vom Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) und beim Warenexport getragen wird. Chinas Staatsrat, der als Kabinett fungiert, hatte bereits im vergangenen Monat zugesagt, antizyklische Maßnahmen zu verstärken, um die Wirtschaft zu stützen. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hatte die kommunistische Führung in Peking auf ungenutzte Kreditkontingente zurückgegriffen, um zum Jahresende fiskalische Impulse zu setzen. Das diesjährige Volumen übersteigt jedoch die Werte der Vorjahre. In einer weiteren Erklärung bekräftigte das chinesische Finanzministerium, eine proaktivere Fiskalpolitik "energisch und wirksam" umzusetzen und die Ausweitung der Binnennachfrage zu unterstützen.