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Der deutsche Chemieriese BASF will Insidern zufolge im Ringen um eine Übernahme des Konkurrenten Evonik nicht lockerlassen. "Man kann davon ausgehen, dass die aktuelle Offerte nicht das letzte Wort ist", sagte ein Insider im Umfeld des Konzerns am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Wenn BASF mit Evonik ins Gespräch komme, sei eine Aufstockung des Angebots möglich, sagte eine zweite mit dem Vorgang vertraute Person.
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BASF erwäge auch Zusagen an die Evonik-Belegschaft - unter anderem mit Blick auf Standorte. Ein Gremium des BASF-Aufsichtsrats berate heute über den Sachstand, hieß es weiter. Auch das Kuratorium der RAG-Stiftung, des größten Aktionärs von Evonik, will am Freitag einer Sprecherin zufolge zusammenkommen. Im Umfeld der BASF wurde begrüßt, dass der Evonik-Großaktionär sich mit dem Interesse des Konzerns an Evonik beschäftigt, sagten die Insider. BASF wollte die Angaben nicht kommentieren.
BASF und der Essener Spezialchemiekonzern Evonik hatten im September Sondierungsgespräche bestätigt. Evonik hatte Insidern zufolge aber ein erstes Übernahmeangebot des größeren Rivalen abgewiesen.