Porsche-Absatz bleibt im Rückwärtsgang

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
++ ARCHIVBILD ++ Porsche lieferte bis September 178.532 Neuwagen aus
 © DPA, Marijan Murat, Apa
©DPA, Marijan Murat, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Der deutsche Autobauer Porsche hat in allen Vertriebsregionen weltweit im Jahresverlauf Einbußen verzeichnet. Von Jänner bis September lieferte die Sportwagenschmiede 178.532 Neuwagen aus, teilte Porsche am Freitag mit. Das Verkaufsvolumen lag nach neun Monaten wie schon nach dem Halbjahr 16 Prozent unter Vorjahr. Den schärfsten Rückgang verzeichnete die Volkswagen-Tochter abermals in China.

von

Mit rund 21.500 Fahrzeugen ging der Absatz in China bis Ende September um ein Drittel zurück. "Das Marktumfeld bleibt dort unverändert anspruchsvoll", erklärte Porsche. Die langfristige Entwicklung der Marke sei wichtiger als kurzfristige Volumenziele - das heißt, Porsche senkt in China trotz des harten Wettbewerbs die Preise nicht, um mehr zu verkaufen. Zu Spitzenzeiten 2020 bestritt Porsche 35 Prozent seiner Verkäufe in China, dem weltweit größten Automarkt. Nun sind es nur noch zwölf Prozent. Mittelfristig erwartet Porsche einen weiteren Rückgang des Anteils unter zehn Prozent, wie es in dieser Woche auf dem Kapitalmarkttag hieß.

Der Markt Nordamerika, wo Porsche unter den gestiegenen Importzöllen der USA leidet, verzeichnete mit gut 56.000 Autos 13 Prozent weniger Verkäufe. In Europa nahmen die Kunden elf Prozent weniger ab.

Von den Modellreihen bleibt der Sportwagen 911 der Renner - elf Prozent mehr der Zweitürer rollten zu den Kunden. Vor allem die exklusiven, teuren Varianten des Modells GTS, Turbo und GT seien gefragt. Vertriebschef Matthias Becker sieht das als Bestätigung der nun eingeschlagenen Strategie, stärker auf hochpreisige Ausführungen und exklusive Sonderanfertigungen zu setzen.

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages