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Das Projekt "Borouge 4" soll über drei Jahre einen kumulierten Nettogewinn von bis zu 400 Millionen Dollar (343,29 Mio. Euro) abwerfen. Für die börsennotierte Konzerntochter Borouge Plc, die das Werk im Auftrag der Eigentümer betreibt, bedeute dies nach der Hochlaufphase ein jährliches Gewinnplus von etwa zehn Prozent.
Durch die Erweiterung steige die Gesamtproduktionskapazität um 1,4 Millionen Tonnen. Der Standort Ruwais werde damit zum weltweit größten Polyolefin-Komplex. Die neue Anlage für vernetztes Polyethylen (XLPE) erhöhe die Jahreskapazität für diesen Kunststoff um 100.000 Tonnen. XLPE wird vor allem für Hochspannungskabel beim Ausbau von Stromnetzen und für Rechenzentren benötigt. "Durch den Ausbau unserer XLPE-Produktionskapazitäten stärken wir unsere Position im Bereich hochwertiger Energieanwendungen", sagte der Chef von Borouge Plc, Hazeem Sultan Al Suwaidi.
Borouge International ist ein global agierender Kunststoff-Konzern und erst heuer durch den Zusammenschluss der OMV-Tochter Borealis mit Borouge Plc und Nova Chemicals entstanden.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/OMV