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Das Ergebnis übertraf die Prognosen der von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Analysten deutlich, die mit 35,3 Prozent gerechnet hatten. Die Entwicklung vollzog sich trotz weltweiter Sorgen über Inflation, hohe Energiekosten und den anhaltenden Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran. Für Taiwans Exportwirtschaft war es der 34. monatliche Zuwachs in Folge.
Getragen wurde das Wachstum vor allem von der starken Nachfrage nach Technologieprodukten. Die Ausfuhren von elektronischen Bauteilen schossen um 58 Prozent in die Höhe, die von Informationsprodukten wie Computer um 41,8 Prozent. Die Exporte in die USA stiegen um 20,7 Prozent, die nach Europa um 34,8 und die nach China um 39,3 Prozent. Taiwanesische Firmen wie der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC sind zentrale Zulieferer für internationale Technologiekonzerne wie Nvidia und Apple. Auch die Importe nach Taiwan zogen mit einem Plus von 44,3 Prozent auf 60,1 Mrd. Dollar kräftig an und übertrafen ebenfalls die Erwartungen.
Für die kommenden Monate zeigt sich das taiwanesische Finanzministerium zuversichtlich. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und der US-Handelspolitik wird auch für die kommenden Jahre ein anhaltendes Exportwachstum erwartet. Allein für September rechnet die Behörde mit einem Anstieg der Ausfuhren zwischen 42 und 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
TAIPEI - TAIWAN: FOTO: APA/APA/AFP/I-HWA CHENG