Porsche erlöst eine Milliarde Euro mit Rimac-Verkauf

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Der Autobauer Porsche hat den Verkauf seiner Anteile an Bugatti Rimac und an der Rimac Group aus Kroatien abgeschlossen und erzielt dabei einen Erlös von rund 1 Mrd. Euro. Die Transaktion wurde nach der Genehmigung durch die Behörden am Mittwoch vollzogen, teilte der Sportwagenbauer in Stuttgart mit. Die entsprechenden Verträge waren im April unterzeichnet worden. Porsche will von dem Erlös 250 Mio. Euro für die weitere Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen verwenden.

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Porsche sprach von einem weiteren Schritt bei der Fokussierung auf das Kerngeschäft. Die unter einer Absatzkrise in China leidende Volkswagen-Tochter hat den Sparkurs in diesem Jahr verschärft. Bis 2035 werden insgesamt fast 9.000 Arbeitsplätze abgebaut, etwa jede fünfte Stelle. Mehrere Randaktivitäten wurden beendet, wie die Batteriezellfertigung, oder verkauft, wie die Unternehmensberatung MHP, die zu einem Unternehmenswert von 320 Mio. Euro an die indische Tata Consultancy geht.

Dank des Mittelzuflusses durch den Verkauf der Bugatti-Rimac-Anteile erwartet der Konzern für das Geschäftsjahr 2026 nun eine höhere Netto-Cashflow-Marge im Automobilbereich von 5,5 bis 7,5 Prozent. Zuvor lag die Prognose bei 3 bis 5 Prozent.

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