Die Führungskraft als Taktgeberin – Warum ihr neurobiologischer Rhythmus das ganze Team steuert

In Kooperation mit Prof. Dr. Marcus Täuber.
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Rund siebzig Prozent des Engagements eines Teams gehen laut Gallup auf das Konto der unmittelbaren Führungskraft zurück – nicht auf das Gehalt, nicht auf Benefits, nicht auf das Leitbild im Intranet. Genau genommen auf etwas, das kaum eine Führungskraft bewusst steuert: den eigenen Rhythmus. Er überträgt sich binnen Wochen auf das Nervensystem der ganzen Belegschaft – ob die Führungskraft das will oder nicht.

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MENTAL PERFORMANCE PODCAST

Die Führungskraft als Taktgeberin

Zwei Vorstände, zwei Teams, zwei Welten

Eine Führungskraft in Salzburg beginnt den Montag um 6.30 Uhr im Fitnessstudio, danach mit einer halben Stunde Ruhe und einem Kaffee, dann drei fokussierten Meetings vor dem Mittag. Sie spricht ruhig, hört zu, entscheidet klar. Am Freitagabend wird das Notebook geschlossen und bleibt es bis Montag. Das Team berichtet in Feedbackgesprächen: Wir wissen immer, woran wir bei ihr sind. Und wir wissen, dass sie will, dass wir auch Kraft haben, wenn es hart wird.

Eine zweite Führungskraft, gleiche Branche, ähnliche Unternehmensgröße, startet um 5.15 Uhr mit sechzig ungelesenen E-Mails, checkt während der Zahnpflege bereits Kundenanfragen, betritt das Büro schon leicht gereizt, spricht schnell, unterbricht häufig, entscheidet in derselben Sitzung mehrfach das Gegenteil. Das Team berichtet: Wir wissen nie, in welcher Stimmung sie heute ist. Wir haben aufgehört zu planen. Wir müssen uns der Situation anpassen.

Beide Unternehmen produzieren identische Produkte. Beide operieren in denselben Märkten. Beide haben ähnliche Belegschaften. Und doch performt das erste Team über zwei Jahre gemessen deutlich besser als das zweite – bei Umsatz, bei Fluktuation, bei krankheitsbedingten Fehlzeiten. Der Unterschied ist nicht in der fachlichen Kompetenz der Vorstände zu finden. Er ist im Rhythmus zu finden. Und dieser Rhythmus überträgt sich, wie die Forschung eindeutig zeigt, direkt auf das Nervensystem der Mitarbeitenden.

Sie führen nicht mit Ihren Worten. Sie führen mit Ihrem Zustand. Das ist die vielleicht spannendste Erkenntnis moderner Hirnforschung für Vorstände.

Die Contagious Leader Studie – wie Stimmung sich messbar überträgt

Was auf der Führungsetage seit Jahrzehnten bestenfalls intuitiv erfasst wurde, hat die Forschung in einer Studie erstmals sauber quantifiziert. Die beiden Organisationspsychologen Thomas Sy, Stéphane Côté und Richard Saavedra veröffentlichten 2005 im Journal of Applied Psychology eine Untersuchung mit dem programmatischen Titel The Contagious Leader". Sie luden Teams in ein Labor, bereiteten die designierten Führungspersonen isoliert vor und induzierten in ihnen entweder positive oder negative Stimmung. Anschließend führten diese Leader ihr Team durch eine gemeinsame Aufgabe.

Das Ergebnis war eindeutig und für die Praxis relevant. Wenn der Leader in positiver Stimmung war, übertrug sich diese Stimmung messbar auf jedes einzelne Teammitglied – und auf den kollektiven affektiven Ton der ganzen Gruppe. Die Teams unter positiv gestimmten Leadern zeigten mehr Koordination und – das ist der eigentliche Punkt – benötigten weniger Anstrengung, um dasselbe Ergebnis zu erreichen. Weniger Reibung, weniger Kommunikationsaufwand, weniger doppelte Wege. Wer als Führungskraft in gutem inneren Zustand ist, senkt die Transaktionskosten seines Teams.

Die Studie war der Startschuss einer ganzen Forschungslinie. Thomas Sy und Jin Nam Choi erweiterten das Modell 2013 zum sogenannten LAMP-Framework – Leader Activation and Member Propagation. Es beschreibt, wie sich die Stimmung des Leaders über mehrere Stufen weiter im Team ausbreitet, verstärkt durch die zwischenmenschlichen Kontakte der Teammitglieder untereinander. Was beim CEO im Vorstandsbüro entsteht, erreicht wenige Tage später den Kundenberater in der Filiale. Nicht als bewusste Botschaft. Als affektive Welle.

Die neurobiologische Grundlage dieser Übertragung ist belegt und klar identifiziert. Emotionen breiten sich über mimische Mikrobewegungen, Tonfall, Atemmuster und Körpersprache aus. Sigal Barsade an der Wharton School hat schon 2002 in ihrer klassischen Studie zur emotionalen Ansteckung gezeigt, dass sich Stimmungen in Gruppen wie ein Virus verbreiten. Innerhalb weniger Minuten synchronisieren sich die inneren Zustände.

Wie das Glücksrad die Übertragung differenziert

Wenn Stimmung sich überträgt, dann tut es auch der neurochemische Zustand dahinter. Das Glücksrad-Modell gibt uns einen präzisen Rahmen, um zu verstehen, welche Phase sich jeweils überträgt – und mit welchen Konsequenzen. Denn nicht jede „gute Stimmung" ist gleich. Eine Führungskraft kann in der Dopamin-Phase strahlen, in der Endorphin-Phase ruhen oder in der Serotonin-Phase präsent sein. Jede dieser drei Phasen erzeugt einen anderen Team-Rhythmus.

Dopamin-Übertragung: Wenn Aufbruch ansteckt

Wenn eine Führungskraft aus einer echten Dopamin-Verfassung heraus spricht – also aus dem Zustand des Wollens, der Vorfreude, der Bildhaftigkeit einer Vision –, überträgt sich diese Aktivierung auf das Team. Menschen richten sich innerlich aus, ihre eigenen Belohnungssysteme werden gebahnt. Sie fangen an, die Bilder der Führungskraft in eigenen Bildern weiterzudenken. Genau darauf zielt die Forschung zur transformationalen Führung. Bruce Avolio und Bernard Bass haben in ihren viel zitierten Arbeiten gezeigt, dass die inspirierende Vision der wichtigste Wirkfaktor transformationaler Führung ist – neurochemisch übersetzt heißt das: die Fähigkeit, das eigene Dopamin-System so zu aktivieren, dass es andere ansteckt.

Endorphin-Übertragung: Wenn Anerkennung Team-Kultur wird

Weniger sichtbar, aber ebenso wirksam ist die Übertragung des Endorphin-Zustands. Wenn eine Führungskraft nach einem gelungenen Projekt sichtbar innehält, echte Freude über eine gemeinsame Leistung zeigt und benennen kann, was jemand geschafft hat, aktiviert das im Team jene Netzwerke, die mit interner Bestätigung und Selbstwert zu tun haben. Was in der Alltagsführung wie eine nette Geste wirkt, ist neurobiologisch das Öffnen eines kollektiven Belohnungsfensters. Teams, die solche Momente regelmäßig erleben, entwickeln eine Kultur des Ankommens. Sie brauchen keine externen Boni, um sich bestätigt zu fühlen.

Serotonin-Übertragung: Wenn Ruhe zur Ressource wird

Die vielleicht am meisten unterschätzte Übertragung ist die des Serotonin-Zustands. Innere Ruhe an der Spitze wirkt auf ein Team wie ein Anker. Sie signalisiert nicht mit Worten, sondern mit bloßer Präsenz: Wir müssen nicht panisch reagieren. Wir können in Ruhe entscheiden. Diese Übertragung senkt die Cortisolwerte des ganzen Teams. Sie ermöglicht dem präfrontalen Kortex der Mitarbeiter, online zu bleiben – jener Hirnregion, die für Innovation und gute Entscheidungen zuständig ist. Charismatische Führungspersönlichkeiten werden häufig für diese Ruhe geschätzt, ohne dass ihre Beobachter benennen können, was sie eigentlich meinen. Neurobiologisch ist es die Serotonin-Signatur.

Die Schattenseite – wenn die Führungskraft das Team taktet, ohne es zu merken

Die Übertragung wirkt in beide Richtungen. Was ein Vorstand an positivem Rhythmus geben kann, kann er auch an gestörtem Rhythmus geben. Und die Forschung ist hier eindeutig: Negative Zustände übertragen sich sogar schneller und stärker als positive. Evolutionär macht das Sinn – Bedrohungssignale mussten sich in urzeitlichen Gruppen sofort verbreiten, damit alle Mitglieder rechtzeitig reagieren konnten.

Für die moderne Wirtschaftspraxis heißt das: Wer selbst chronisch im Dopamin-Endorphin-Karussell steckt, taktet das ganze Team in denselben Rhythmus. Meetings werden hektischer, Entscheidungen fahriger, Pausen scheinen unmöglich. Bleibt die Führung im Serotonin-Sumpf stecken und sendet keine neuen Impulse mehr, überträgt sich Trägheit. Ist die Führung ständig gereizt, überträgt sich Reizbarkeit. Das alles geschieht unterhalb der bewussten Wahrnehmung – und deshalb ist es so schwer zu korrigieren.

Besonders tückisch ist die Übertragung latenter Zustände. Wer äußerlich freundlich lächelt, aber innerlich unter Anspannung steht, sendet keine gemischte Botschaft, sondern schlicht die Anspannung selbst. Das Team spürt es – und beginnt sich unwohl zu fühlen, ohne benennen zu können, warum. Die Sy-Studie zeigt: Es sind gerade die feinen affektiven Signale, die den größten Effekt haben. Der Ton entscheidet, nicht der Text.

Ihr Team erfasst intuitiv längst, in welcher Phase Ihres Glücksrads Sie sind. Es merkt es, weil sein eigenes Nervensystem darauf reagiert.

Prof. Dr. Marcus Täuberpromovierter Neurobiologe, Lehrbeauftragter und Leiter des Instituts für mentale Erfolgsstrategien

Wenn Ihr Rhythmus die härteste Bilanzgröße ist

Wer die Übertragung als weichen Faktor abtut, unterschätzt die ökonomische Dimension. Eine Meta-Analyse von Ronit Bono und Remus Ilies aus dem Jahr 2006 fasste die vorhandenen Studien zur emotionalen Übertragung durch Führung zusammen. Ergebnis: Positive Führungsstimmung ist ein signifikanter Prädiktor für Team-Kohäsion, Kreativität und wahrgenommene Führungswirksamkeit. Charismatische Wirkung entsteht nicht durch Rhetorik. Sie entsteht durch inneren Zustand.

Die Sy-Studie brachte einen zweiten wirtschaftlich hochrelevanten Befund. Teams unter positiv gestimmten Leadern brauchten weniger Anstrengung, um dasselbe Ergebnis zu erzielen. Weniger Reibung, weniger Missverständnisse, weniger nachträgliche Korrekturen. Übertragen auf einen mittelständischen Betrieb mit hundert Mitarbeitern bedeutet das über ein Jahr gerechnet einen Effizienzunterschied, der leicht siebenstellig werden kann. Nicht durch teure Prozessoptimierung. Nur durch den Rhythmus eines einzelnen Menschen an der Spitze.

Die eingangs zitierte Gallup-Zahl liefert dazu die makroökonomische Dimension. Global gerechnet ergeben sich aus mangelndem Engagement Produktivitätsverluste in Höhe von 438 Milliarden Dollar pro Jahr. Diese Zahl beschreibt keine abstrakte Kulturgröße. Sie beschreibt, was passiert, wenn Millionen von Menschen jeden Morgen den falschen Rhythmus einatmen.

Vier Praktiken, um bewusst zu takten

Aus der Forschung lassen sich vier konkrete Praktiken ableiten, mit denen Führungskräfte ihren eigenen Rhythmus so gestalten können, dass er ein gesundes Team-Glücksrad erzeugt. Sie sind keine Wundermittel. Aber sie sind aus der Studienlage direkt ableitbar und in jeden Führungsalltag integrierbar.

1. Der Zustandscheck vor jedem wichtigen Meeting

Führung beginnt nicht bei der Agenda. Sie beginnt zwei Minuten vor der Tür des Meetingraums. Fragen Sie sich in dieser Zeit: In welcher Phase meines Glücksrads bin ich gerade? Was werde ich in den nächsten sechzig Minuten in dieses Team einspeisen? Wenn die Antwort nicht das ist, was Sie einspeisen wollen, haben Sie zwei Optionen: den Zustand ändern – durch drei tiefe Atemzüge, eine kurze Bewegung, ein bewusstes Umschalten – oder das Meeting verschieben. Was Sie nicht tun sollten: Ihren Zustand einfach ins Team tragen und hoffen, dass es niemand bemerkt.

2. Die Endorphin-Pause nach jedem Erfolg

Wenn Ihr Team etwas gemeinsam erreicht hat, halten Sie inne, bevor das nächste Projekt beginnt. Ein kurzer, echter Moment der Anerkennung. Nicht das obligatorische E-Mail-Statement, sondern eine benennbare Anerkennung – idealerweise mündlich, im gemeinsamen Raum, mit konkreter Nennung dessen, was gelungen ist. Diese Pause dauert fünf Minuten. Sie öffnet im Team das Endorphin-Fenster und verankert das Erfolgserlebnis neurobiologisch. Wer diese Pausen unterlässt, hat Teams, die ständig arbeiten, aber selten das Gefühl haben, etwas erreicht zu haben.

3. Serotonin bewusst modellieren

Die vielleicht wirkungsvollste Praxis ist die schwierigste. Zeigen Sie Ihrem Team, dass Erholung zur Führungsdisziplin gehört. Nehmen Sie Ihren Urlaub in voller Länge. Beantworten Sie am Wochenende keine E-Mails. Blocken Sie in Ihrem Kalender sichtbar Zeiten, in denen nichts anderes geplant ist. Was Sie sich nicht erlauben, wird sich auch Ihr Team nicht erlauben. Und was Sie sich erlauben, wird zum Kulturstandard. Diese Praxis kostet Sie kurzfristig Kontrolle. Sie gewinnt Ihnen langfristig ein Team, das leistungsfähig bleibt.

4. Die eigene Rhythmusstörung ansprechen

Wenn Sie merken, dass Ihr Rhythmus aus dem Takt ist – dass Sie im Dopamin-Karussell hängen, im Serotonin-Sumpf feststecken oder im Endorphin-Loop verharren –, sprechen Sie es an. Nicht als Rechtfertigung, sondern als Standortbestimmung. Ein einfacher Satz zu Beginn einer Woche: „Ich merke, dass ich zuletzt in einem hohen Aktivierungsmodus war. Ich achte darauf, dass wir als Team nicht denselben Fehler machen." Solche Sätze wirken doppelt: Sie ermöglichen Ihrem Team, sich vom übertragenen Zustand zu distanzieren – und sie modellieren jene Form der Selbstwahrnehmung, die die Grundlage guter Führung ist.

Der Rhythmus als Kulturform

Wer die Übertragung ernst nimmt, versteht Führungskultur anders. Kultur ist nicht das Ergebnis von Werteworkshops oder Leitbild-Präsentationen. Kultur ist der aggregierte Rhythmus der wichtigsten Menschen im Unternehmen. Sie entsteht in Tausenden Mikroübertragungen pro Tag – im Ton eines Gesprächs, in der Ruhe einer Präsenz, in der Ansteckung einer Vorfreude. Wer Kultur verändern will, muss zuerst den Rhythmus verändern, der sie erzeugt.

Das ist unbequem, weil es die Verantwortung an eine Stelle verschiebt, an der sie selten explizit gefordert wird: an den eigenen inneren Zustand. Es reicht nicht mehr, klug zu entscheiden. Es reicht nicht, gute Strategien zu haben. Es reicht nicht einmal, empathisch zu kommunizieren. Was zählt, ist der Zustand, aus dem heraus all das geschieht. Weil dieser Zustand sich überträgt – schneller, tiefer und dauerhafter, als jeder Wortlaut es je könnte.

Die Führungskraft aus Salzburg vom Anfang dieses Artikels hat vor Jahren einen einfachen Grundsatz formuliert, den ihr Team heute wie einen Leitspruch weitergibt: Ich kann meinem Team nur den Rhythmus geben, den ich selbst lebe. Dieser Satz enthält die ganze Neurobiologie moderner Führung – und die ganze Verantwortung, die damit einhergeht.

Sie können Ihrer Belegschaft kein Glücksrad einbauen, das Sie selbst nicht drehen. Aber wenn Sie Ihr eigenes drehen lassen, drehen sich hunderte mit. Das ist die vielleicht größte Hebelwirkung, die moderne Hirnforschung uns über Führung schenkt.

© Wieland

Steckbrief

Prof. Dr. Marcus Täuber

Beruf
promovierter Neurobiologe, Lehrbeauftragter und Leiter des Instituts für mentale Erfolgsstrategien
Beschreibung

Früher hat er Gehirne seziert. Heute verändert er sie. Marcus Täuber ist promovierter Neurobiologe, Bestsellerautor und Europas erster Professor für Biohacking & Longevity. Als Mentalcoach trainiert er Eurofighter-Piloten, Weltrekordhalter und Top-CEOs – mit einer Kernthese, die sein gesamtes Werk durchzieht: Wie wir denken, fühlen und handeln, lässt sich gezielt gestalten.

Sieben Sachbücher – darunter der Topseller „Gedanken als Medizin“ – haben über 76.000 Leser erreicht. Das ERFOLG Magazin listet ihn seit 2021 unter den Top 500 der Erfolgswelt im deutschsprachigen Raum.

Marcus Täuber als Keynote-Speaker oder für ein Erlebnis-Seminar in Ihrem Unternehmen anfragen: https://ifmes.com

  • Avolio, B. J., & Bass, B. M. (2004). Multifactor leadership questionnaire (3rd ed.). Menlo Park, CA: Mind Garden.

  • Barsade, S. G. (2002). The ripple effect: Emotional contagion and its influence on group behavior. Administrative Science Quarterly, 47(4), 644–675.

  • Bono, J. E., & Ilies, R. (2006). Charisma, positive emotions and mood contagion. The Leadership Quarterly, 17(4), 317–334.

  • Gallup. (2025). State of the global workplace 2025: The voice of the world's employees. Washington, DC: Gallup, Inc.

  • Sy, T., Côté, S., & Saavedra, R. (2005). The contagious leader: Impact of the leader's mood on the mood of group members, group affective tone, and group processes. Journal of Applied Psychology, 90(2), 295–305. https://doi.org/10.1037/0021-9010.90.2.295

  • Sy, T., & Choi, J. N. (2013). Contagious leaders and followers: Exploring multi-stage mood contagion in a leader activation and member propagation (LAMP) model. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 122(2), 127–140.

  • Täuber, M. (2023). Gute Gefühle: Nutze die emotionalen Stärken deines Gehirns. Wien: Goldegg Verlag.

  • Täuber, M. (2025). Das Ende der Angst: Wie sie entsteht – wie sie wirkt – wie du sie besiegst. Wien: Goldegg Verlag.

  • Visser, V. A., van Knippenberg, D., van Kleef, G. A., & Wisse, B. (2013). How leader displays of happiness and sadness influence follower performance: Emotional contagion and creative versus analytical performance. The Leadership Quarterly, 24(1), 172–188.

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