
Die Aktie von Do & Co ist bei Investoren zuletzt in Ungnade gefallen. Zu Unrecht, sagt Fondsmanager Hendrik Leber.
Do & Co ging am 13. März 2016, also vor zehn Jahren an die Börse. Den ersten Handelstag beendete der Titel mit einem Kurs von 97,50 Euro. Heute steht er bei etwas mehr als 170 Euro, hat sich also fast verdoppelt. Das All-Time-High des Catering-Spezialisten lag sogar bei über 260 Euro. Also ein Plus von 150 Prozent. Ein beachtliches Ergebnis. Dennoch gab es zuletzt von Investoren mehrheitlich Skepsis gegenüber der Aktie – die aber laut Acatis-Geschäftsführer Hendrik Leber unangebracht ist: „Wir haben die Aktie, eben weil sie unterbewertet ist, zu unserem globalen Aktienfonds hinzugefügt.“
Do & Co kann mit den letzten Zahlen durchaus unter Beweis stellen, dass die weiteren Zukunftsaussichten positiv sind. In nahezu allen Bereichen konnte ein ansehnliches Wachstum verzeichnet werden. Einzige Ausnahme war das Event-Catering, womit der Konzern aufgrund des Wegfalls der Fußball-EM im vergangenen Jahr jedoch schon rechnete. Steil aufwärts ging es hingegen beim Airline-Catering, dem wichtigsten Geschäftsfeld. Wenn sich die geopolitische Lage beruhigt, wird auch der Appetit der Investoren wieder zurückkommen.


Quelle: Finanzen.at
Der Artikel ist in der trend.EDITION vom 20. März 2026 erschienen.
