WM: Wie Puma gegen Adidas und Nike besteht

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Österreichisches National-Fußballteam
 © APA-Images/Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger

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Puma stattet bei der Fußball-WM Österreichs Nationalteam aus, Adidas und Nike sind aber die Platzfavoriten. Dafür hat die Aktie des Unternehmens aus Herzogenrauch die besten Aussichten auf Gewinne.

In den Wettbüros werden Frankreich, England und Spanien als Topfavoriten der Fußball-WM gehandelt. Analysten hingegen beschäftigen sich mit einer ganz anderen Frage: Welche Aktien der Ausstatter, deren Logos millionenfach auf den Bildschirmen zu sehen sein werden, profitieren von dem Sport-Spektakel am meisten?

Denn die Fußball-WM bringt Adidas, Nike und Puma natürlich einen starken Umsatzschub. Er soll sich laut der deutschen DZ Bank für die einzelnen Marken zwischen einer und 1,5 Milliarden Euro bewegen. Adidas rüstet 14 Länder, darunter etwa Deutschland, aus, Nike zwölf Teams, unter anderem Frankreich, und der springende Puma wird auf den Trikots von elf Nationalmannschaften zu sehen sein – unter anderem auch auf denen von Arnautović, Sabitzer & Co.

Der im Vergleich zu Adidas und Nike umsatzschwächste Ausstatter steht bei den Analysten am höchsten im Kurs. Durchaus nachvollziehbar. Während die Titel von Adidas oder Nike mit Werten unter der Nulllinie für zwölf Monate eine schwache Performance aufweisen, ist Puma die einzige Aktie, die mit einem Jahresplus von 17,5 Prozent überzeugen kann. Denn der Titel bringt einen weiteren Joker auf das Spielfeld: Vor wenigen Monaten ist der chinesische Konzern Anta Sports, bekannt durch Marken wie Fila und Jack Wolfskin, bei Puma eingestiegen. Damit könnte Puma weitaus bessere Chancen auf dem chinesischen Hoffnungsmarkt haben als die Konkurrenz. Die Analysten der großen Brokerhäuser drehen daher den Daumen und auch das Kursziel für die Puma-Aktie nach oben. Es liegt zwischen 35 und 40 Euro bei einem aktuellen Wert von knapp 27 Euro. Sollte der Kurs in diese Regionen steigen, werden Aktionäre leichten Herzens die angekündigte Streichung der Dividende verschmerzen. Auf der Hauptversammlung in Herzogenrauch hat das Management einen harten Sparkurs zur finanziellen Stabilisierung angekündigt. Dem werden auch die Ausschüttungen geopfert. Ob ein Team mit dem Puma-Logo bei der Fußball-WM zu den Siegern zählt, bleibt abzuwarten.

Ein Gewinn ist aber ziemlich sicher: China wird in den kommenden Jahren ein zusätzliches Umsatzwachstum von rund 13 Prozent bringen.

Dieser Artikel ist im trend.PREMIUM vom 12. Juni 2026 erschienen. Hier geht's zum E-Paper.

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