Red Bull schluckt Martin Grubingers Musik-App zur Gänze

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Selfie nach dem „MyGroove PlayDay“ 2024 mit Martin Grubinger (rechts).

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Anteile des Star-Schlagzeugers und seines Co-Gründers an MyGroove wurden an den Energydrinkkonzern übertragen. In der Bilanz wurden inzwischen Verluste in Höhe von 10,3 Millionen Euro angehäuft.

Drums oder E-Gitarre per App einfach spielbar machen - eine Art digitale Musikschule war die Grundidee von Star-Percussionist und Schlagzeuger Martin Grubinger, als er 2022 MyGroove gründete. Doch kommerziell kam das Projekt, an dem der Energydrinkhersteller Red Bull von Beginn weg 51 Prozent hielt, nicht vom Fleck, wie der trend schon vor einem Jahr berichtete.

2025 wurde der Bilanzverlust sogar noch einmal ausgeweitet: von 7,8 auf 10,3 Millionen Euro. Das geht aus dem am 17. September hinterlegten Jahresabschluss hervor. Nur zwei Tage später wurde vermerkt, dass Grubinger und sein Co-Gründer Viacheslav Stakhov ihren 49-Prozent-Anteil abtreten - an Mehrheitsgesellschafter Red Bull. Grubinger scheint aber weiter als Geschäftsführer der Firma auf. In einem Interview mit merkur.de im August gab er an, gemeinsam mit Red Bull an der Weiterentwicklung der App zu arbeiten.

Was der neue 100-Prozent-Eigentümer mit der App künftig vorhat und ob Grubinger auch mittelfristig an Bord bleibt, beantwortete Red Bull auf trend-Anfrage nicht.

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