Red Bull: Erstmals mehr als drei Mrd. Euro für Marketing

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 © Chris Lishman/Red Bull Content Pool

Neu in der Red-Bull-Markenmaschinerie: Das Rugby-Team Newcastle.

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Die Werbe- und Sponsoringausgaben des Energydrinkriesen stiegen 2025 stärker als Umsatz und Gewinn. Erstmals ist der Konzern im Rugby-Sport aktiv.

Wie es Dietrich Mateschitz innerhalb weniger Jahrzehnte gelang, einen Getränke-Weltmarktführer zu pushen und im globalen Sport Akzente zu setzen, ist österreichische Wirtschaftsgeschichte. Über die Höhe der eingesetzten Marketingmittel für Red Bull gibt es jedoch seit jeher Spekulationen.

Noch ist der Einzelabschluss der Red Bull GmbH, aus dem die Dividendenausschüttung an die Eigentümer Mark Mateschitz und die thaländische Yoovidhya-Familie hervorgeht, nicht verfügbar. Doch die Konzernbilanz des Salzburger Energydrinkkonzerns, in die auch Dosen-fremde Beteiligungen konsolidiert sind, liegt bereits vor. Darin sind einige interessante Details versteckt.

Während der Nettoumsatz des Konzerns 2025 um 8,6 Prozent auf 12,19 Milliarden Euro wuchs und der Gewinn der Gruppe um 4,5 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro wuchs, war das Plus bei den Marketingausgaben deutlich stärker: um 15 Prozent wuchsen die Ausgaben für Sponsoring, Werbung etc. auf nunmehr 3,15 Milliarden Euro. Das sind 25,8 Prozent des Umsatzes nach 24,4 Prozent im Jahr davor.

Je verkaufter Dose bedeutet das einen Marketingaufwand von 23 Cent. 2025 wurden nach offiziellen Angaben 13,97 Milliarden Dosen verkauft.

Die Bilanz vermerkt auch zwei Firmen-Neuzugänge im weitverzweigten globalen Red-Bull-Reich, die auf weitere Expansion hinweisen. In Großbritannien wurde die Newcastle Red Bulls Limited erworben, ein Rugby-Club in Englands höchster Spielklasse - bisher hatte der Getränkekonzern keine Aktivitäten in diesem Segment. In Österreich wurde eine Red Bull Brand Marketing GmbH gegründet.

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