Palfinger-CEO für OMV-Aufsichtsrat nominiert

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Palfinger-CEO Andreas Klauser
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Andreas Klauser, Chef des Kranherstellers Palfinger, soll am 27. Mai in den Aufsichtsrat des Energieriesen OMV einziehen.

OMV-Hauptversammlungen zählen gemeinhin zu den ereignisreicheren am Wiener Kapitalmarkt. Auch die kommende Aktionärsversammlung, die am 27. Mai stattfinden wird, wird voraussichtlich in diese Kategorie fallen. Jedenfalls interessant sind die Änderungen, die sich im Aufsichtsrat des Energieriesen abspielen sollen. Denn mit Andreas Klauser soll ein Manager in das Gremium einziehen, der jedenfalls nicht aus der Energiebranche kommt. Klauser ist seit 2018 als CEO des Kranherstellers Palfinger im Einsatz und das sehr erfolgreich. Klauser löst den ehemaligen ÖBAG-Manager Robert Stajic ab, der die ÖBAG letztes Jahr verlassen hat.

Doch nicht Seele

Die zweite große Überraschung, die in der OMV für große Erleichterung sorgt, ist, dass für die Adnoc (hält 24,9 Prozent an der OMV) nicht – wie von vielen vermutet – der ehemalige OMV-Chef Rainer Seele ins Kontrollgremium einziehen soll, sondern Ahmed El-Hoshy, CEO des Düngemittelherstellers Fertiglobe, einer Tochter der Adnoc. Seele ist nicht gerade im Guten aus der OMV ausgeschieden und dürfte noch eine Rechnung mit dem Unternehmen offen haben, wird gemunkelt. Verlängert werden hingegen die Mandate der ÖBAG-Chefin Edith Hlawati und von Patrick Lammers. Hlawatis Amtszeit bei der Staatsholding läuft ja bekanntlich noch bis zum Jahresende.

Die große Abwesende auf dieser Hauptversammlung ist wohl die designierte OMV-Chefin Emma Delaney. Sie wird ihr Amt an der Spitze der OMV erst Anfang September antreten und Alfred Stern nachfolgen. Für ihn ist das somit die letzte Aktionärsversammlung als Chef des Energiekonzerns.

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