
Mark Mateschitz' Kauf der Oldimer von Bernie Ecclestone (r.) hat sich auch bilanziell niedergeschlagen.
©APA/APA/SCHERIAU/ERWIN SCHERIAUAuch abseits von Red Bull zeigt der Sohn von Dietrich Mateschitz ein Gespür für gute Investments. Die Mark Mateschitz Beteiligungs GmbH verdoppelte ihr Vermögen im letzten Jahr.
Vier Jahre nach dem Tod von Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ist klar: Sein Sohn Mark zieht sich keineswegs auf eine passive Verwalterrolle zurück. Der 34-Jährige hat in den letzten Jahren speziell im Beteiligungsportfolio einige interessante Akzente gesetzt. Dies lässt sich auch aus der kürzlich hinterlegten Bilanz der Mark Mateschitz Beteiligungs GmbH herauslesen. Diese Gesellschaft umfasst alle Nicht-Red-Bull-Aktivitäten des Milliardärs, von Immobilien über Rosenbauer, Thalheimer Heilwasser, Bull Bau bis zum House of Arts, das er ja gemeinsam mit Lebensgefährtin Victoria Swarovski managt.
Das Vermögen in der Gesellschaft hat sich innerhalb eines Jahres auf 1,577 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Der Bilanzgewinn fällt mit 1,58 Milliarden Euro sogar noch höher aus. Allein die durchgerechnet 18,2-Prozent-Beteiligung an Rosenbauer hat seit dem Einstieg bis heute um knapp 30 Millionen Euro an der Börse an Wert dazugewonnen. Der spektakulärste Deal von Mark Mateschitz im vergangenen Jahr war aber wohl der Kauf der Oldtimer-Sammlung von Bernie Ecclestone um rund 600 Millionen Euro. Auch ein Bauernhaus in Kitzbühel um 28,5 Millionen Euro ist neu in den Besitz des Red Bull-Eigentümers übergegangen. Dafür hat Mateschitz seinen Anteil an der Zuckerlwerkstatt mit Sitz in Wien vergangenes Jahr verkauft.