
Der steirische Anlagenbauer Andritz peilt bis 2029 einen Umsatz von 10 Milliarden Euro und eine operative Rendite von 10 Prozent an.
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Die neuen mittelfristigen Finanzziele gab das Unternehmen am Dienstag auf seinem Kapitalmarkttag bekannt. „Wir blicken positiv in die Zukunft und sind gut positioniert“, sagte Vorstandschef Joachim Schönbeck.
„Andritz befasst sich mit den zentralen Themen unserer Zeit: der steigenden Nachfrage nach erneuerbarer und elektrischer Energie, der wachsenden Kreislaufwirtschaft und der fortschreitenden Digitalisierung“, sagte Schönbeck.
Zum Vergleich: Für das laufende Jahr 2026 strebt das Management nach früheren Angaben einen Umsatz von 8,0 bis 8,3 Mrd. Euro sowie eine vergleichbare operative Rendite (EBITA-Marge) von 8,7 bis 9,1 Prozent an.
Das künftige Wachstum soll auf den drei Säulen Dekarbonisierung, Digitalisierung und Kundenservice fußen. Besonders attraktive Chancen sehe der Konzern bei der Energiewende und dem weltweit steigenden Strombedarf, hieß es weiter. An der bisherigen Strategie mit Zukäufen sowie der Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 50 bis 60 Prozent will Andritz festhalten. Der Konzern liefert Anlagen und Serviceleistungen unter anderem für die Zellstoff- und Papierindustrie, die Metallindustrie sowie für Wasserkraftwerke.