Bitpanda rutschte 2025 in die Verlustzone

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Die in Wien ansässige Bitpanda GmbH hat im Geschäftsjahr 2025 mehr Umsatz, aber unterm Strich einen Verlust gemacht.

Nach Steuern schrieb die Krypto-Plattform Bitpanda ein Minus von rund 14 Mio. Euro, wie aus dem im elektronischen Amtsblatt veröffentlichen Jahresbericht hervorgeht. 2024 stand noch ein Plus von 61,7 Mio. Euro zu Buche. Der Umsatz (inklusive des Brokergeschäfts auf Bruttobasis) belief sich auf rund 7,7 Mrd. Euro, nach 7,2 Mrd. Euro im Jahr davor.

Der operative Betriebserfolg belief sich auf 4,1 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2024 waren es noch rund 80 Mio. Euro. Das Unternehmen verweist im Hinblick auf die Ergebnisse auf Investitionen: „Wir haben bewusst in unsere Expansion und den weiteren Ausbau der Marke Bitpanda investiert. Diese Investitionen waren Teil unserer langfristigen Wachstumsstrategie und spiegeln sich erwartungsgemäß im Jahresergebnis wider“, schreibt Bitpanda in einem Statement auf APA-Anfrage.

Die GmbH des Unternehmens hat ihren Unternehmenssitz im zweiten Wiener Gemeindebezirk, dem übergeordnet ist die Bitpanda Group AG, die in der Schweiz angesiedelt ist. Den Gruppenbericht veröffentlicht Bitpanda nicht, bereits im März 2026 wurden jedoch ausgewählte Zahlen aus der AG kommuniziert. Damals wurde ein bereinigter Umsatz - dieser bildet im Wesentlichen die eingenommenen Gebühren bzw. die Netto-Umsätze aus dem Brokergeschäft ab - von 371 Mio. Euro und ein bereinigter Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 13 Mio. Euro ausgewiesen.

IVA sieht „kapitalmarktfähiges Fintech“

Im Hinblick auf einen möglichen künftigen Börsengang des Unternehmen hat auch der Interessenverband für Anleger (IVA) die Zahlen von Bitpanda unter die Lupe genommen. „Bitpanda hat die Größenordnung eines kapitalmarktfähigen Fintechs erreicht“, sagte IVA-Präsident Florian Beckermann in einem Statement an die APA. Der Jahresverlust sei „kein Beinbruch", erhöhe aber den Erklärungsbedarf gegenüber potenziellen Aktionären. „Bitpanda sollte zeigen, dass das Geschäftsmodell unabhängig vom Kryptomarkt-Jojo nachhaltig Erträge produziert.“

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