
Ein deutlicher Umsatzeinbruch prägt 2025 das operative Geschäft von Bajaj Mobility (ehem. Pierer Mobility). Dank Sanierungsgewinne fällt das Jahresergebnis dennoch positiv aus.
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Die Bajaj Mobility hat zwar 2025 fast die Hälfte des Umsatzes verloren. Dank Sanierungsgewinnen wird das Unternehmen aber laut am Donnerstag veröffentlichten vorläufigen Zahlen einen Gewinn nach Steuern von 590 Mio. Euro ausweisen. Dabei wurde ein Sanierungsgewinn von 1,19 Mrd. Euro verbucht. Der Umsatz ging um 46 Prozent auf 1 Mrd. Euro zurück. Der operative Gewinn (EBIT) belief sich auf 748 Mio. Euro, nach 1,18 Mrd. Euro Verlust im Jahr davor.
Das Eigenkapital betrug Ende 2025 385 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote stieg auf 24,3 Prozent, teilte das Unternehmen mit. Die Nettoverschuldung halbiere sich von 1,6 Mrd. Euro auf 798 Mio. Euro. Ende 2025 hatte Bajaj Mobility 3.782 Mitarbeiter, um gut 1.500 (28,8 Prozent) weniger als ein Jahr davor. 2026 soll es durch die Konzentration auf das Motorrad-Kerngeschäft eine „Effizienzsteigerung durch Kostenreduktion“ sowie eine „deutliche Umsatz- und Absatzsteigerung“ geben.
Sanierungen prägten Ergebnisentwicklung
Die Ergebnisentwicklung der Bajaj Mobility AG sei „maßgeblich durch die Sanierung und die eingeleitete globale Restrukturierung geprägt. Durch die erfolgreichen Abschlüsse der Sanierungsverfahren der KTM AG, KTM Components GmbH und der KTM Forschungs- & Entwicklungs GmbH entstand ein Sanierungsgewinn von 1,193 Mrd. Euro, der das Ergebnis wesentlich unterstützte“, teilte das Unternehmen mit.
Ziel sei nun die Restrukturierung der Bajaj Mobility mit dem „obersten Ziel“ eines „deutlich positiven Cashflows“. Während die heutigen Zahlen noch ungeprüft sind, sollen die testierten Jahreszahlen am 26. März veröffentlicht werden.