E-Lkw: Summen statt Brummen

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E-Lkw von Steyr Automotive zusammengebaut in Steyr

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So wirklich anfreunden konnten sich Österreichs Spediteure mit den teuren Elektro-Lkw bisher nicht. Jetzt versuchen Gartner und der Diskonter Lidl, gemeinsam mit einer Großbestellung chinesischer Modelle die Handbremse zu lösen.

Der Ausflug hat sich gelohnt. Erstmals war „Semi“, der neue vollelektrische Sattelschlepper von Tesla, in Europa zu sehen: „Schon schön“, seufzt Großspediteur Christian Gartner auf der Nutzfahrzeugmesse in Hannover vor wenigen Tagen. „Auch wenn der ohne Schlafkabine für die Fahrer hier nie eine Zulassung bekommen würde.“

Aber eigentlich war der Miteigentümer des oberösterreichischen Familienunternehmens ohnehin da, um einen Deal mit Mitbewerbern zu verkünden: Mit gleich 50 neuen Schwerlast-E-Lkw will man die Kurve in die fossilfreie Zukunft kratzen, angesichts der hohen Stückzahl die engste bisher. Denn aktuell machen die 250.000 bis 300.000 Euro teuren elektrischen Brummis (statt der höchstens halb so teuren fossilen Pendants) in heimischen Fuhrparks mit 1.000 Stück erst ein halbes Prozent des Bestands aus. Und das trotz Miniboom nach einer auslaufenden Förderaktion. Gartner: „Auch wir haben noch etwas aus dem Fördertopf bekommen. Aber zumindest im nationalen Transport sollten sich die Fahrzeuge, auf ihre Lebensdauer bezogen, schon so rechnen.“ (...)

Lesen Sie den ganzen Artikel im trend.PREMIUM vom 23. Oktober 2026.

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