
Die Altstadt von Prag ist längst zur Touristenhölle verkommen. Und doch gibt es gute Gründe, die "Goldene Stadt" wieder zu besuchen. Abseits des Zentrums hat sich ein vitales und kreatives Kultur- und Szeneleben entwickelt. trend-Traveller Gerald Sturz hat einige Tipps.
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Das andere, neue Prag
Über die Karlsbrücke ist der trend-Traveller Gerald Sturz auch diesmal nicht gegangen, auch nicht hinauf auf den Hradschin, die Prager Burg, und auch nicht entlang des Krönungswegs der böhmischen Könige. Das wollte er sich nicht antun. Er hat die Bilder in den Zeitungen und den sozialen Medien gesehen: das Gedränge, das Gewusel, der Gewimmel. Sie alle hatten eine Botschaft: Die Innenstadt von Prag mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten ist wie kaum eine andere mitteleuropäische Stadt Opfer eines zerstörerischen Übertourismus.
Und dennoch. Man sollte sich nicht abhalten lassen, nach Prag zu reisen. Denn abseits dieser Touristenpfade ist Prag gerade eine der spannendsten Metropolen Europas. Neue Museen, unterhaltsame Szenetreffs, neues Leben in historischen Stadtvierteln. Es tut sich viel.
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