Defence und Digitalisierung der Industrie

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 © APA-Images / dpa / Soeren Stache

Rheinmetall MAN baut in Wien Militärlaster, wie CEO Armin Papperger dem deutschen Bundespräsidenten Fran-Walter Steinmeier 2025 zeigte.

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Mobilmachung im Verteidigungssektor und Digitalisierung in der Industrie lassen die Umsätze kräftig steigen – bei den großen Produzenten und auch bei ihren Zulieferern.

Die Verschiebung globaler Machtverhältnisse durch kriegerische Auseinandersetzungen hat Europas Verteidigungsfähigkeit hoch auf die politische Agenda gebracht, auch in ­Österreich, wo gleich zwei Anbieter stark gewachsen sind. GDELS in Steyr hat nicht nur Bundesheeraufträge (u. a. für den Radpanzer Pandur und Kettenpanzer Ulan) in den Büchern, sondern liefert weltweit aus: „Unser Wachstum wird von mehreren Märkten getragen. Besonders relevant sind Kundenprogramme, in denen geschützte Mobilität modernisiert, erweitert oder langfristig erneuert wird“, heißt es in einer Stellungnahme. Von ähnlichen Effekten profitiert auch die Militärfahrzeugproduktion Rheinmetall MAN Military Vehicles in Wien, strate­gischer Logistikfahrzeuglieferant für Bundesheer und Bundeswehr.

Nachgefragt ist aber auch das hochspezialisierte Know-how österreichischer Maschinenbauer, und das weltweit, bestätigt Robert Koppensteiner, einer der beiden Geschäftsführer der Firma GFM aus Steyr. „Wir bauen Sondermaschinen für die Schwerindustrie, aber auch Ultraschallschneidemaschinen für die Luftfahrt. Zum einen profitieren wir vom immer weiteren Ausbau der Stahlindustrie in China, zum anderen auch von innovativen Einsatzgebieten in der Energietechnik oder der Luftfahrt.“

Die richtigen Personen für Projekte zu finden, ist seit vielen Jahren Kerngeschäft der Teampool Engineering in ­Seekirchen am Wallersee. „Unser Wachstum lässt sich nicht auf einen einzelnen Bereich reduzieren. Aber wir haben sehr früh erkannt, dass sich die Anforderungen unserer Kund:innen verändern, insbesondere in Richtung Automatisierung, Digitalisierung und vernetzter Produktionsprozesse“, erzählt Geschäftsführer Harald Bauer. „Gerade die Automatisierung war ein sehr wichtiger Wachstumstreiber. Mit dem Aufbau entsprechender Expertise war es möglich, sehr schnell neue Projekte zu gewinnen.“

Österreichs Wachstums-Champions

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