
Georg Ortner löst Silvia Angelo ab Dezember im Vorstand ab. Sie gilt als Kandidatin für den ÖBB-Chefposten.
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Im Vorstand der ÖBB-Infrastruktur kommt es zu Neuerungen. Am 1.12. löst Georg Ortner (53), derzeit noch Kabinettschef von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ), Silvia Angelo ab, deren Mandat mit Jahresende ausläuft. Am 1.1.2027 ersetzt Christina Rebernik (50) Judith Engel, deren Amtszeit ebenso mit Jahresende ausläuft, teilten die ÖBB am Donnerstag mit. Angelo gilt als Nachfolgekandidatin von ÖBB-Chef Andreas Matthä (Vertrag bis Sommer 2027) an der Konzernspitze.
Die FPÖ ortete rund um die Personalie des Marterbauer-Mitarbeiters Ortner "Postenschacher in Reinkultur". Die Regierungskoalition installiere „ihre Parteigänger an den Futtertrögen der Republik“, so Generalsekretär Christian Hafenecker in einer Aussendung. Ortner wird im ÖBB-Infrastrukturvorstand für die Themen Finanzen, Markt, Services zuständig sein. Der Volkswirtschafter und Bautechniker war von 2017 bis 2025 bereits in der ÖBB Infra tätig.
Die Wirtschaftsingenieurin Rebernik ist derzeit für „Projekte Neu-/Ausbau“ zuständig und wird es dann im Vorstand für Netzausbau und Infrastruktur. Im Infrastrukturbereich hat sie bei den ÖBB seit 2002 Erfahrung gesammelt. Mit der Budgetkonsolidierung und dem einhergehenden Milliarden-Sparzwang bei den ÖBB werden hier einige Projekte verzögert werden, wurde am Mittwoch bekannt.
„Beide werden die ÖBB gut gerüstet in die Zukunft führen“, so ÖBB-CEO und Vorsitzender des Aufsichtsrates der ÖBB-Infrastruktur, Andreas Matthä, zu den Neuzugängen. Der zukünftige Vorstand der ÖBB-Infrastruktur AG wird somit neben Ortner (Finanzen, Markt, Services) und Rebernik (Netzausbau und Infrastrukturbereitstellung) aus Johann Pluy (Assetmanagement, Betrieb, Digitalisierung) bestehen.