Die Deutsche Bahn will pünktlicher werden

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 © APA / AFP / Kirill KUDRYAVTSEV

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Die DB will bis zum Jahr 2035 so pünktlich sein wie die ÖBB heute bereits ist. Das ist eine der Zielvorgaben der neuen Konzern-Chefin Evelyn Palla. 

Die Deutsche-Bahn-Chefin Evelyn Palla hat vor dem Konzernaufsichtsrat ihre Neuausrichtung der Bahn konkretisiert. Demnach soll der Umbau des Staatskonzerns in drei Phasen erfolgen. Die erste Phase umfasst das laufende Jahr, in dem die Grundlage für die Neuausrichtung gelegt werden soll, wie die Deutsche Bahn im Anschluss an die Sitzung des Kontrollgremiums mitteilte. Im Jahr 2035 will die Deutsche Bahn deutlich pünktlicher sein als heute.

Von 2027 bis 2030 steht vor allem die Sanierung des maroden Schienennetzes im Fokus. In der dritten Phase bis 2035 sollen Fahrgäste dann bereits deutliche Verbesserungen in der Qualität und Pünktlichkeit spüren, der „Sanierungsmarathon“ soll in dieser Phase abgeschlossen sein.

Die Neuaufstellung sieht zudem eine radikale Verschlankung in der Zentrale und auf den Führungsebenen vor. Anfang des Jahres hieß es, dass von rund 3.500 Stellen in der sogenannten Konzernleitung rund 30 Prozent abgebaut werden sollen.

Pünktlichkeit soll von 60 auf 80 Prozent steigen

2035 - im Jahr des 200-jährigen Eisenbahn-Jubiläums - wird von einer Pünktlichkeit im Fernverkehr von 80 Prozent ausgegangen. Im vergangenen Jahr waren lediglich 60,1 Prozent der Fernverkehrszüge pünktlich. Als Zwischenschritt soll bis 2030 die Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr auf 69 bis 72 Prozent steigen. Zum Vergleich: Bei der ÖBB waren im Fernverkehr 81,6 Prozent der Züge im Vorjahr pünktlich unterwegs.

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