Doppelbudget: Wo die Österreicher:innen sparen würden

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Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) und Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ)
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Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) und Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) bei der Präsentation des Doppelbudgets 2027/2028.

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Die große trend-Umfrage: welches Regierungsmitglied beim Sparkurs am meisten überzeugt und in welchen Bereichen die Österreicher:innen keine Leistungskürzungen sehen wollen.

Dass ihm Sparen wenig Freude bereitet, hat Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) oft betont. Er scheint das aber dennoch gut zu können, meinen jedenfalls die Österreicher:innen. Sie finden, dass Finanzminister Marterbauer besonders sorgsam mit den Staatsfinanzen umgehe. Das zeigt die neueste Umfrage des Linzer Market Instituts für den trend.

19 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind überzeugt, dass Finanzminister Marterbauer am besten von allen Regierungsmitgliedern mit den Staatsfinanzen umgeht. „Marterbauer ist die logische Wahl. Die Bevölkerung erwartet von einem Finanzminister; sich so zu verhalten“, erklärt Market-Experte Stefan Anzinger. 38 Prozent der Österreicher:innen finden allerdings, dass weder ein Regierungsmitglied noch ein:e Staatssekretär:in gewissenhaft mit den Finanzen umgeht. Am schlechtesten schneiden die Staatssekretär:innen von ÖVP, SPÖ und Neos ab. Das liege weniger an ihrer Politik, als daran, dass jene Politiker:innen weniger bekannt sind als Bundesminister:innen, erklärt Anzinger.

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Bei der Frage, wo der Staat künftig den Gürtel enger schnallen soll, zeigt sich ein klares Bild. Im Gesundheits- und Bildungswesen sowie bei den Pensionen soll auf keinen Fall gespart werden, sind sich die Österreicher:innen einig. Gekürzt werden kann hingegen bei Medienförderungen und bei Kunst und Kultur. „Die Medienförderung wird seit Jahren von der FPÖ bespielt. Das Thema ist politisch aufgeladen“, so Market-Experte Anzinger.

Auch bei Klimaschutzmaßnahmen und dem Ausbau der E-Mobilität werden Kürzungen befürwortet. Als „spannend“ bezeichnet Market-Experte Anzinger, dass Haushalte mit Kindern sich deutlicher für die Kürzung von Familien leistungen aussprechen als kinderlose Haushalte. Das könnte auf ein gewisses Sparpotenzial hindeuten.

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Der Artikel ist in der trend.EDITION vom 26. Juni 2026 erschienen.

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