
trend-Umfrage: Seit Beginn der Eskalation im Iran steigt der Öl- und Gaspreis rasant, auch Lebensmittel könnten bald teurer werden. Die Österreicher:innen erwarten einen Wohlstandsverlust.
Auf nationaler ebenso wie auf europäischer Ebene wird versucht, die Auswirkungen des Irankriegs einzudämmen: Seit heute dürfen die Spritpreise an heimischen Tankstellen nur noch dreimal wöchentlich angehoben werden; die EU-Außenminister:innen beraten über ein mögliches UN-Abkommen zur Öffnung der Straße von Hormuz.
Ein deutliche Mehrheit der Österreicher:innen hat jedoch klare Erwartungen, was die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf das Leben in Europa und Österreich betrifft.
85 Prozent der österreichischen Bevölkerung sieht laut einer neuen Umfrage des Linzer Market-Instituts im Irankrieg eine Gefährdung des europäischen Wohlstands. Je älter die Österreicher:innen, desto größer bewerten sie die Gefahr. 96 Prozent der Personen über 60 Jahren gehen von wirtschaftlichen Rückschritten aus. Anders bei den unter 30-Jährigen. Bei der Jugend liegt der Wert um 31 Prozentpunkte niedriger.
Lediglich drei Prozent der österreichischen Bevölkerung geht davon aus, dass der Irankonflikt nicht wirklich den europäischen Wohlstand gefährden wird.


Diese repräsentative trend-Umfrage wurde vom Market Institut durchgeführt.
n = 1.000 Befragte
