
Gastkommentar. Ohne Neustart der Politik und Neuordnung der Institutionen wird die EU international weiter an Einfluss verlieren.
DIE EUROPAWAHL IST GESCHLAGEN – und damit auch die EU. Gewählt wurden ausschließlich nationale Kandidaten und das nach völlig unterschiedlichen Wahlsystemen. Transnationale Listen und gesamteuropäische Kandidaten sind bei der EU-Wahl nicht vorgesehen.
Abgestimmt wurde europaweit von bloß knapp der Hälfte der Wahlberechtigten über jeweils heimische Politiker und nationale Probleme, auch wenn diese in vielen Fällen in ganz Europadeckungsgleich sind: Migration, Teuerung, Soziales sowie innere wie äußere Sicherheit. Verteilt wurden aber nationale Denkzettel. Das Ergebnis der EU-Wahl ist die Summe von 27 nationalen Abrechnungen mit den jeweiligen Regierungen.
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