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"Kostendisziplin sowie die Konzentration auf eine verbesserte operative Performance und wertschöpfende Produkte beginnen zu wirken", erklärte Vorstandschef Mathias Miedreich. Der Sparkurs spiegelt sich zudem im Personalabbau und geringeren Investitionen wider. Zum 30. Juni beschäftigte ZF weltweit 149.675 Mitarbeiter, gut 2 Prozent weniger als Ende 2025. In Deutschland schrumpfte die Belegschaft um mehr als 4 Prozent auf 47.068 Beschäftigte.
ZF baut bis 2028 bis zu 14.000 von ehemals mehr als 50.000 Stellen in Deutschland ab. Hauptgrund dafür waren hohe Investitionen in die Elektromobilität, die sich wegen des langsamen Umstiegs der Kunden nicht auszahlten. Der Druck auf die Zulieferer lässt nach Einschätzung von Experten nicht nach, weil sich der europäische Automarkt nur langsam erholt und insbesondere die deutschen Autobauer unter einer Krise in China leiden.
Mit Blick auf das Gesamtjahr verwies ZF-Finanzvorstand Michael Frick auf ein weiterhin volatiles Marktumfeld und ausbleibende Verbesserungen der Standortbedingungen in Deutschland und Europa. Dennoch bekräftigte der Konzern die Prognose eines Umsatzes auf Vorjahresniveau von 38 Mrd. Euro und einer Marge von 4 bis 5 Prozent.