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Im zweiten Quartal kletterte der Auftragseingang bei Capgemini um 9,2 Prozent auf 6,55 Mrd. Euro. "Unsere Projektpipeline hat sich erheblich vergrößert", erklärte Konzernchef Aiman Ezzat am Donnerstag. Im ersten Halbjahr stieg der Konzernumsatz währungsbereinigt um 11,3 Prozent auf 12,08 Mrd. Euro. Höhere Restrukturierungskosten drückten den Nettogewinn jedoch um gut 31 Prozent.
Der weltweit boomende Ausbau von KI-Rechenzentren treibt auch den Technologiekonzern Schneider Electric weiter an. Für 2026 wird nun ein Umsatzplus aus eigener Kraft von 10 bis 13 Prozent erwartet wie sie am Donnerstag in Rueil-Malmaison mitteilten. Bisher hatte der Konzern hier ein Wachstum von lediglich bis zu 10 Prozent in Aussicht gestellt. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) soll jetzt organisch um 14 bis 19 Prozent zulegen, an beiden Enden der Spanne jeweils vier Prozentpunkte mehr als bisher angepeilt.
Im zweiten Quartal übertraf das Schneider-Electric-Umsatzwachstum die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Insgesamt kam im ersten Halbjahr ein Erlös von rund 21,2 Mrd. Euro zusammen, das war ein Plus von 9,8 Prozent. Aus eigener Kraft, also ohne Währungs- und Portfolioeffekte, lag das Wachstum bei 14 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) verbesserte sich in den ersten sechs Monaten nominal um 16,6 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit rund 2,5 Mrd. Euro 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.