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Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine sehr dünne Meldungslage vor. Europaweit standen die Bankenwerte am stärksten unter Verkaufsdruck und die Branchenvertreter in Wien schlossen sich dieser Tendenz klar an.
Die Aktionäre der Erste Group mussten ein sattes Minus in Höhe von 4,9 Prozent verbuchen. BAWAG-Titel verbilligten sich um 3,8 Prozent und Raiffeisen Bank International fielen um starke 3,9 Prozent.
Unter den weiteren Schwergewichten büßten Andritz 4,3 Prozent ein. voestalpine reduzierten sich um 3,6 Prozent. Wienerberger bauten ein Minus von 3,5 Prozent. Unter den europaweit schwachen Technologiewerten rutschten AT&S-Anteilsscheine 2,9 Prozent tiefer. Klar zulegen konnten hingegen die OMV-Papiere mit plus 2,4 Prozent.
Bei Lenzing ging der jüngste Abwärtsschub mit minus 3,1 Prozent weiter. Seit dem Jahresauftakt haben die Papiere des Faserherstellers in Summe bereits um fast 50 Prozent an Kurswert eingebüßt. Ein Großteils dieses Minus haben die Aktien in den vergangenen Tagen nach der Ankündigung einer Kapitalerhöhung in der Vorwoche eingefahren.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ